Aus der Reihe gefallen
Reihenhäuser stehen normalerweise nicht gerade für Individualität. Doch genau das ist es, was das Reihenhaus von Jan Kröger und Claudia Seidel ausmacht.
Auf Spurensuche hinter Ruß und Farbe
Viele Treppenhäuser in Berliner Altbauten verbergen unter einer Schicht aus Ruß oder Farbe kunsthistorische Schätze. In einem Berlin-Neuköllner Mietshaus wurden sie mit historischen Techniken freigelegt.
Smørrebrød, Smørrebrød – røm pøm pøm pøm
Die Deutschen lieben Skandinavien, gehen zu Ikea nicht nur zum Möbelkauf, sondern machen hier gleich noch einen kulinarischen Fang. Aber was essen die Schweden außer Köttbullar, die Dänen außer Smørrebrød und die Norweger außer Fiskeboller?
Klimaschutz im Berliner Gebäudebestand
Aktueller hätte die Tagung „Klimaschutz im Berliner Gebäudebestand – Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis“ nicht sein können. Das Innovationszentrum Energie (IZE) der TU Berlin hatte sie am 11. Februar 2010 zusammen mit der Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) veranstaltet.
Energetische Sanierung als Daueraufgabe
In seinem Haus im bayerischen Hörlkofen setzt Rudolf Riepl schon seit 20 Jahren um, was Umweltpolitiker in den letzten Jahren immer lauter fordern: So hat er zum Beispiel in Holz gebaut und nutzt die Energie der Sonne. Inspirieren lassen hat er sich in Norwegen.
Wechsler gewinnen
Strom aus erneuerbaren Energien hat Potenzial: In wenigen Jahrzehnten kann er Kohle- und Atomstrom komplett ersetzen. Ökostrom ist in immer mehr Regionen sogar preiswerter als konventioneller.
Von Sonne und Erde leben
Plusenergiehäuser sind kleine Kraftwerke: Sie erzeugen dank Sonnenkraft mehr Energie, als ihre Bewohner verbrauchen. Der Architekt Alfons Lengdobler nutzt zudem die Erde als Speicher für die Sonnenenergie und kommt damit problemlos über den Winter.
Sind die Wohnkosten zu hoch, können die Job-Center Hartz-IV-Empfänger auffordern umzuziehen. Das ist eine erhebliche Belastung - und nicht immer rechtens.
Wenn Pilze heizen
Heizstrahler wuchern wie Pilze: vor Restaurants und Cafés, aber auch auf häuslichen Terrassen. Doch diese Art zu heizen ist ineffektiv, umweltschädllich und teuer.
Besser als ihr Ruf
Viertel mit hohem Migrantenanteil sind für Einwanderer oft keine End-, sondern eine Durchgangsstation.
Verborgenes Gift, verschwiegene Gefahr
Beim Kauf eines Hauses kann sich die Asbestbelastung als kaum zu kalkulierendes Risiko herausstellen. Der Bundesgerichtshof hat dazu nun ein neues Leitsatzurteil gefällt.
Adieu Tristesse
Berlin hat viele Zentren. Manche von ihnen gerieten während der vergangenen 20 Jahre so ins Hintertreffen, dass sie jetzt mit öffentlichen Geldern zu Flaniermeilen aufgepeppt werden sollen.
Grüne Kolonien
Noch in den 90er-Jahren galt ökologisches Bauen als Nischenthema. Doch nach dem Eigenheimsektor erfasst es jetzt auch den Siedlungsbau – denn es lohnt sich für Bauherren wie Investoren.
Modernes Lagerfeuer
Öl und Gas werden knapper. Zeit, eine alte Energiequelle neu zu entdecken: Holz
Nachbarschafft allein schafft noch keine Integration
Fast eine halbe Million Ausländer aus knapp 200 verschiedenen Staaten leben in Berlin. Hinzu kommen beinahe 400000 Deutsche mit Migrationshintergrund. Grund genug, sich einmal mit deren Lebenswelten, Wohnverhältnissen und Wohnwünschen zu beschäftigen – und mit einer Reihe von Vorurteilen aufzuräumen.
Investitionen in das Miteinander
In großen Wohnquartieren ballen sich soziale, kulturelle und sprachliche Unterschiede meist mehr als im beschaulichen Altbaukiez. Konflikte in der Nachbarschaft sind häufig die Folge. Die Wohnungsgesellschaft Gesobau hat deshalb das Integrationsprojekt "Besser miteinander wohnen!" ins Leben gerufen.
Wohnen im Reichskriegsgericht
Das ehemalige Reichskriegsgericht in Charlottenburg wird zum Wohnhaus umgebaut. Das stößt auf Kritik, denn in dem Gebäude fällten Nazi-Richter 1.400 Todesurteile gegen Kriegsdienstverweigerer und Widerstandskämpfer.
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Luxus im Überfluss
Townhouses, Lofts und schicke Penthäuser: Die Immobilienbranche sieht inzwischen auch in Berlin einen Markt für gehobenes bis luxuriöses Wohnen. Gleichzeitig steigt der Bedarf und verringert sich das Angebot an günstigem Wohnraum.
Ärger am Mauerstreifen
Der ehemalige Mauerstreifen an der Grenze von Kreuzberg und Mitte soll bebaut werden – zu eng und zu hoch, kritisieren Anwohner.
In heiligen Hallen
Im Dach der evangelischen Taborgemeinde in Berlin-Kreuzberg lebt eine Wohngemeinschaft. Der Pfarrer ist mit dabei.
Die Ritter bauen ihre Tafelrunde
Im Norden Berlins entsteht auf einem Rittergut ein generationenübergreifendes Arbeits-, Wohn- und Kulturprojekt. Saniert wird nach einem ausgeklügelten und preisgekrönten Energiekonzept.
Von der Knastzelle zum Luxusappartment
Die ehemalige Haftanstalt an der Rummelsburger Bucht gegenüber der Halbinsel Stralau wird gerade in eine edle Wohnsiedlung umgebaut: den “Berlin Campus”. Die Gefängnismauern wurden ab- und die Zellenwände herausgerissen.
Strom wechsel Dich
Seit 1998 können Verbraucher ihren Stromanbieter wechseln – doch nur wenige taten dies bislang. Und das, obwohl die Strompreise seit dem Jahr 2000 um durchschnittlich 46 Prozent gestiegen sind und der Anbieterwechsel kinderleicht ist.
Gut beraten Energie sparen
Seit 30 Jahren können sich die Deutschen in Energiefragen bei den Verbraucherzentralen der Bundesländer unabhängigen Rat holen. Das Angebot reicht von Tipps zum Stromsparen bis zu ausführlichen Informationen über Förderprogramme.
Auf der Sonnenseite
Sonnenergie für Heizung und Warmwasser ist eine saubere, ökologische und auf Dauer auch wirtschaftliche Sache - auch für Mehrfamilienhäuser.
Klappe auf - Müll und Geld weg
Müllschlucker gibt es auch heute noch in vielen Ost- und Westberliner Großsiedlungen. Während sie lange Zeit als besonderes Ausstattungsmerkmal galten, sind sie heute aus Umwelt-, Kosten- und Sicherheitsgründen zu Recht umstritten.
Klein und stark: Mini-Blockheizkraftwerke
Strom und Wärme aus dem eigenen Keller - Mini- Blockheizkraftwerke machen's möglich. In einigen Berliner Mehrfamilienhäusern werden sie schon seit Jahren genutzt und bescheren den Mietern niedrige Betriebskosten.
Aufstieg mit Folgen
Der Mensch strebte schon immer nach oben. Doch richtig hoch kommt er erst seit etwas mehr als 150 Jahren. Der Personenaufzug hat nicht nur die Architektur verändert – Hochhäuser wurden durch ihn überhaupt möglich.
Volkshochschule für Bauarbeiter
Auf dem Bau muss es meist schnell gehen. Das geht auf Kosten von Qualifikation und Gesundheit der Bauarbeiter. Hier setzt eine „Volkshochschule für Bauarbeiter“ an.
Fairness für Frauen?
Auch im fairen Handel leben und arbeiten Frauen unter deutlich schlechteren Bedingungen als Männer. Gezielte Projekte schaffen erfolgreich Abhilfe. Doch es muss noch mehr getan werden.
Eine Frage der Ehre
Ohne Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, gäbe es viele Aktivitäten im fairen Handel nicht. Doch Kritiker mahnen eine Professionalisierung an, um auch bei komplexen Herausforderungen weiter wachsen zu können.
