Textetage

- Allison Brown
- Christina Bylow
- Ute Czylwik
- Ginger A. Diekmann
- Erica Fischer
- Marcus Franken
- Ulf Geyersbach
- Gudrun Hebel
- Till Hein
- Simone Kaempf
- Martin Kaluza
- Manfred Kriener
- Stefan Matzig
- Verena Mayer
- Fenja Mens
- Nadine Mutz
- Uta Rüenauver
- Walter Saller
- Kristina Simons
- Petra Schäfter
- Lisa Shoemaker
- Katja Trippel
- Kristina Vaillant
- Anne Vonderstein
- Kirsten Wenzel
- Rainer Wieland

Lektorat » Ulf Geyersbach

Ulf Geyersbach

Geboren 1969 an einem Sonntag im August, in Erfurt, zwei Wochen nach Neil Armstrongs Mondlandung. Nach dem Umzug in die Weinmetropole Mainz (1976) entdeckt der Heranwachsende, daß jede Mauer zwei Seiten hat. Er bezahlt diese Entdeckung mit dem Verlust der thüringischen Mundart, dafür darf er, sozialistischen Erziehungsmethoden entflohen, nun zwanglos mit links schreiben.

Nach dem Fall der Mauer tritt er den Beweis an, daß auch Linkshänder studieren dürfen, jedoch nur in Mainz, Freiburg, Lyon und Berlin. Prägende Leseerlebnisse: Quelle-Katalog, Der kleine Hobbit, Henscheid, Rühmkorf, Fauser, Brinkmann, Caser, B.Z., Nabokov, Flaubert, Svevo, Gernhardt ... Maîtrise de Philosophie (Lyon) mit einer Arbeit über den seinerzeit fashionablen Walter Benjamin. Senior Executive Intern, Lektoratspraktika in Verlagen und Agenturen in Berlin, München, New York.

Seit April 2000 freier Lektor (Belletristik, allgemeines Sachbuch), seit 2002 Teilmieter der TEXT ETAGE. 1999 stellt er erste literaturkritische Gehversuche so rasch wie vorläufig ein. Gemeinsam mit Nadja Bentz betreut er die Reihe NEUE LITERATUR BERLIN im MORPHEO VERLAG, der, darf man der Presse ausnahmsweise einmal glauben, nach einer Schlummerphase bald groß rauskommen wird. 2001 gibt er die Live-CD „asphaltpoeten" bei KEIN & ABER heraus, eine Blütenlese der Berliner Lesebühnen, die es lässig bis in die Hörbuchdatenbank des Goethe-Instituts Kopenhagen schafft. Im Herbst 2004 erscheint „Schöner Leiden“, das Hausbuch des leidgeprüften Hypochonders in präventiv-blutdrucksenkender Sonderausstattung als letztes Buch des ARGON-Verlags; was immer das sagen will! Und was sagt die Presse? Sie tut, was sie in diesen Fällen zu tun hat, sie jubelt ausladend oder schweigt auf immer: „Herrlich krank!“ (Playboy) „Wehe, da lacht einer!“ (Der Spiegel) „Eine prachtvolle Anthologie leidenserfahrener Geister.“ (Die Welt)

Im Frühjahr 2006 erscheint bei Ullstein das satirisch-polemische Wörterbuch „Fußballdeutsch“ – mit den hinterletzten Details über ‚Pärchenbildung‘, ‚Abräumerqualitäten‘, ‚Kopplungsgeschäfte‘ und andere listige-schundige Verbalattacken aus der Welt des Fußballs. Im Oktober entläßt der Nicolai Verlag (Berlin) den stattlich ausstaffierten Bildband „ ‚... und so habe ich mir denn ein Auto angeschafft.‘ Schriftsteller & ihre Automobile“ in die Welt – mit allerlei unbekannten Details über den Bleifuß-Rabauken Samuel Beckett, den Langsamkeitsfanatiker Vladimir Nabokov und die Autonärrin Virginia Woolf (und vieles mehr). Was bringt die Zukunft? Bald, so Gott in Frankreich will, wird in der Reihe rororo-monographien die erste und bis dato einzige Biographie über Louis-Ferdinand Céline in deutscher Sprache zu lesen sein, oui! Ulf Geyersbach lebt und liest in Berlin. Titelauswahl: Henry Roth: Die Entfesselung, Ullstein 2000; Tom McNeal: Der Bus nach Nirgendwo, Goldmann 2001; Dietmar Dath: Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen, Eichborn, Andere Bibliothek, 2003. Søren Kierkegaard: Geheime Papiere. Aus dem Dänischen von Tim Hagemann. Mit einem Essay von Klaus Harpprecht, Eichborn, Andere Bibliothek, 2004.

www.fischerverlage.de

www.keinundaber.ch

www.rowohlt.de

www.ullstein.de

Kontakt: ulfgey(@)gmx.de